Spiel-Filme: Vom Computer auf die Leinwand

Egal ob Star Wars oder Fluch der Karibik, das Spiel zum Film ist inzwischen kaum mehr wegzudenken. Schon seit Jahrzehnten bereichern Video- und PC-Spiele das Merchandising-Angebot zu aktuellen Blockbustern. Doch es gibt auch Titel, die den umgekehrten Weg nehmen: Immer mehr erfolgreiche Spiele werden verfilmt. Einige der erfolgreichsten Leinwandabenteuer stellen wir ihnen hier vor:

Tomb Raider – Indiana Jones war gestern

Nicht zuletzt dank Angelina Jolie in der Rolle der Lara Croft lockten die beiden Filme zur legendären Action-Adventure-Reihe 2001 und 2003 Millionen Zuschauer ins Kino. Dass “Lara Croft: Tomb Raider” und “Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens” nur recht locker an die Spiele angelehnt sind und lieber neue, eigene Geschichten mit der Pixel-Ikone erzählen störte dabei nicht. Der bekannte Name, heiße Action und eine ebenso heiße Hauptdarstellerin waren genug um den Weg zur bis dato erfolgreichsten Videospiel-Verfilmung zu ebnen.

Resident Evil – Einfach nicht totzukriegen

Die Leinwandadaption der kultigen Survival-Horror-Serie setzt neben Action und Grusel ebenfalls auf weibliche Reize. 2002 wurde Milla Jovovich in “Resident Evil” zum ersten mal gegen Zombies und Mutanten in den Kampf geschickt, mit inzwischen 3 immer erfolgreicheren Sequels, “Resident Evil – Apocalypse” (2004), “Resident Evil – Extinction” (2007) und “Resident Evil – Afterlife” (2010) folgt die Filmreihe ganz ihrem mittlerweile schon 7-Teiligen Videospiel-Vorbild.

Prince of Persia – Märchenhaft schön

Fast wie ein Märchen aus 1001 Nacht mit fantastischer Action und einer Liebesgeschichte bezauberte “Prince of Persia: Der Sand der Zeit” 2010 die Zuschauer. Die Videospiel-Herkunft merkt man dem Film mit Jake Gyllenhaal als orientalischer Prinz mit Macht über die Zeit dabei kaum an. Dass sich die Macher nicht allein auf den zugkräftigen Namen verlassen haben, sondern den Zuschauern ein wirklich tolles Kinoerlebnis bieten, hat sich für sie gelohnt. Mit einem Einspielergebnis von fast 300 Millionen US-Dollar löste der Film “Tomb Raider” als erfolgreichste Videospiel-Verfilmung ab.

Im Gegensatz zur aktuellen Action-Adventure-Welle waren es in den 90ern vor allem Prügelspiele, die erfolgreich ihren Weg ins Kino fanden, wie “Mortal Kombat” (1995) mit Christopher Lambert, oder “Street Fighter” (1994) mit Jean-Claude van Damme. Aber auch andere Genres bieten kinoreifen Stoff. Aus der Schleich-Shooter-Reihe Hitman entstand 2007 der Thriller “Hitman – Jeder stirbt alleine” und die Rollenspiel-Legende Final Fantasy brachte 2001 mit “Final Fantasy – Die Mächte in dir” ein komplett computeranimiertes Science-Fiction-Abenteuer auf die Leinwand. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und einen kleinen Blick wagen möchte, findet die passenden Kinotrailer bei MovieJones.

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