Der Trend der Videospielbranche: Cloudgaming

CLOUDCOMPUTING.

Die Datenwolken, auch Datencloud genannt, sind Server, auf die Daten gespeichert werden. Sie stehen irgendwo auf der Welt. Ein Clouddienst ist eine Organisation, die die Datenspeicherung für den Nutzer übernimmt. Der Nutzer nimmt eine Verbindung über seinen Internetzugang zu dem Datendienst auf und übergibt ihm die Daten, die er gespeichert haben möchte. Positiv ist es, dass der Cloud-Anbieter, die Texte, Bilder und Musik des Nutzer immer bereit hält. Es können Daten über Computer oder über Smartphone an die Wolke gegeben werden. Andere Rechner und Smartphones können mit dem Datendienst synchronisiert werden.

Neben den einfachen Diensten für die Ablage und Synchronisation von Daten im Netz, gibt es auch interaktive Dienste, die Anwendungen erlauben. Hiermit kann man Programme nutzen, als wären sie auf dem eigenen Computer abgespeichert. Das sind Programme wie Terminplanung und -buchung, Textverarbeitungsprogramme oder Bildbearbeitungsprogramme. Der Nutzer merkt keine Veränderung zwischen der Arbeit mit Programmen auf seinem Computer oder Arbeiten mit einem Programm, das auf einem Server abgelegt ist, wenn die Internetverbindung schnell genug ist. Internetanbieter wechseln kann notwendig sein, wenn man mit einem Cloud-Dienst zusammenarbeiten will. Dabei sollte man bei der Errichtung einer neuen Internetverbindung einen DSL Anbieter Testdurchführen. Wichtig ist auch der Faktor der Latenz. Latenz-Zeiten sind die Zeiten, die vergehen, wenn man eine Taste auf seinem Heimcomputer drückt und der Reaktion des Cloud-Programm. Mit der richtigen Internetverbindung liegen die Latenz-Zeiten im Millisekundenbereich. Ist die Datenmenge hoch, muss die Cloudanwendung dem entsprechend programmiert sein.

CLOUDGAMING.

Der neue Trend in der Videospielbranche ist das Cloudgaming. Hierbei liegen die Spiele auf einem Server und der Nutzer spielt über das Internet als wären die Spiele auf seiner eigenen Konsole oder seinem Computer abgespeichert. Die Technik ist bei bildgewaltigen Spielen sehr aufwändig.

Die Latenz ist das große Problem. Bei Spielen, bei denen Schnelligkeit im Mittelpunkt steht wie Shooterspiele oder Rennspiele ist die Reaktionszeit des Cloud-Servers auf die Tastendrucke der Spieler von größter Bedeutung. Die Verzögerung liegt nicht nur an der Qualität der Internetverbindung, sie hat auch mit der Entfernung zwischen Spieler und Cloud-Server zu tun.

Spiele-PC´s, die viel Strom fressen und eine teure Grafikkarte brauchen, verlieren an Bedeutung. Einfache Rechner, die nicht mehr zu tun haben, als eine Verbindung zum Server aufzubauen und die Reaktionen des Spielers an den Cloud-Computer übertragen, reichen aus. Auch das Installieren von Spielen entfällt. Teure Updates verlieren an Bedeutung. Die Spiele sind immer auf dem neuesten Stand.

Der Nachteil ist die Abhängigkeit von der Internetverbindung. Und man ist von den Vorstellungen des Anbieters abhängig. So kann dieser die Spiele auf dem Server wechseln, wie es ihm gefällt.


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