Der Casemodding Kult
Geht man auf die Straße und befragt die breite Bevölkerung zum Casemodding Kult, werden nicht nur die Älteren Damen und Herren fragen, was bitte überhaupt Casemodding ist. Unter uns Technikfreunden ist der Begriff “Casemodding” schon lange kein Fremdwort, im Gegenteil, er ist ein großer Teil der Desktop-Pc-Welt geworden.
Was ist Casemodding?
Für alle Leser, die immer noch nicht wissen was hinter dem englischen Begriff Casemodding sich verbirgt, gibt es hier eine kleine Einführung über die Welt der Casemodder, der Person die Casemodding betreibt. Ein Casemodder macht nichts anderes als sein PC-Gehäuse in der Regel ein Desktop-Pc-Gehäuse optisch aufzuwerten. Damit ist nicht das Anbringen von Aufklebern gemeint, nein im Gegenteil in der Casemodding wird gebohrt, geschnitten und gefräst. Es beginnt mit dem Ausschneiden von Seitenteilen und anschließender Anbringung von Plexiglasfenstern und endet mit komplett sebst gebauten Gehäusen aus Plexiglas, Metalplatten oder auch aus Holz. Als Casemodding selber bezeichnet man die Tätigkeit der optischen Aufwertung des PC’s.
Wann gabs die ersten Casemodds ?
Den genauen Ursprung des Casemoddings kann man nicht zurück verfolgen. Es begannen irgendwann Mitte der 90er Jahre in mehreren IT-Foren einige User Bilder von ihren aufgewerteten PC-Gehäusen zu veröffentlichen und so enstand ein interner Wertstreit über das schönste PC-Gehäuse und das Casemodding war geboren. Schon früh zeigte sich das Einsetzen eines Sichtfensters aus Plexiglases als klarer Trend der Casemodding-Szene. Um das Innere der PC’s noch besser in Szene zu setzen, begannen die Urväter des Casemoddings die PC’s mit Lichtern innen indirekt auszuleuchten. Bis heute hat sich daran wenig geändert, man verwendet für die Beleuchtung des PC’s i.d.R. bunte stromsparende Kaltlichtkathoden oder auch Led-Kathoden.
Casemodding Heute
Während man damals die Gehäuse komplett selber modifizieren und die Casemodding-typischen Seitenfenster selber einbauen musste, kann man heute auf quasi fertig gemoddete PC-Gehäuse zurückgreifen.
Die PC-Gehäuse-Hersteller haben den Trend früh erkannt und entsprechende vorgemoddete Gehäuse, sprich Gehäuse mit Fenstern und ungewöhnlichen Designs in den Verkauf gebracht. Die breite Masse der Casemodder nutzen hauptsächlich fertige bzw. vorgefertigte Casemodds, die nur noch mit der richtigen Beleuchtung und den richtigen Lüftern ausgestattet werden muss. Es gibt nur noch wenige richtig eingefleischte Casemodder, in der Fachwelt self-made-Casemodder genannt, die sich den Aufwand machen ein gewöhnliches Gehäuse in Eigenregie komplett umzubauen. Das grundsätzliche Ziel der meisten Casemodder ist die Individualisierung ihres PC’s und das gelingt auch den Casemoddern, die vorgefertigte Casemodds nutzen. Dadurch dass mittlerweile viele Hersteller sich auf das Casemodding spezalisiert haben, gibt es Unmengen an verschieden farbigen Beleuchtungen, ungewöhnlich ausschauenden Lüftern sowie sogar beleuchtende Kühler für Prozessoren und Grafikkartenchips. Durch die Vielfalt der verschiedenen Casemoddingteilen ist für jeden Geschmack was dabei. Wer sich von der Vielfalt des Casemoddings selber überzeugen möchte und selber was an seinem Gehäuse aufwerten möchte, sollte unbedingt den aktuellen Rabatt von Caseking nutzen und sich den Onlineshop auch komplett ansehen.

27. Oktober 2011 






